Wenn wir mit Kunden zusammenarbeiten, schauen wir uns auch immer die Datenbanken einmal genau an. Was uns dabei oft auffällt: Die Benennung von Steuerelementen wird äußerst stiefmütterlich gehandhabt. Das bedeutet, dass diese nach dem Anlegen einfach gar nicht umbenannt werden. Das führt dazu, dass wir in diesen Formularen viele Steuerelemente vorfinden, die einfach Text0, Text1, Befehl2 der Kombinationsfeld43 heißen. Wenn Steuerelement überhaupt einen aussagekräftigen Namen erhalten, handelt es sich um gebundene Felder, die aus der Feldliste ins Formular gezogen wurden. Diese heißen dann immerhin KundeID, Vorname oder Nachname. Dieser Artikel beschreibt, wie man Steuerelemente optimal benennt – und welche Vorteile dies bietet.
Beispieldatenbank
Die Beispiele dieses Artikels findest Du in der Datenbank FormulareBasics_SteuerelementUmbenennen.accdb.
Automatische Bezeichnung für Steuerelemente
Der typische Anwendungsfall für Formulare in Access-Anwendungen ist die Darstellung der Daten aus Tabellen oder Abfragen und ihre Bearbeitung. Zu den üblicherweise aus der Feldliste in das Formular gezogenen gebundenen Steuerelementen kommen meist noch Schaltflächen zum Starten von Aktionen oder andere Steuerelemente.
Steuerelemente, die man direkt in der Toolbox selektiert und anschließend im Formular anlegt, erhalten einen automatisch von Access festgelegten Steuerelementnamen, der für die Eigenschaft Name eingetragen wird.
Dabei verwendet Access in der deutschen Version den Namen des Steuerelementtyps (Text, Befehl, Kombinationsfeld et cetera) und eine eindeutige Zahl. Ein Beispiel sehen wir in Bild 1.
Bild 1: Typischer automatisch hinzugefügter Steuerelementname
Das allein liefert immerhin einen Hinweis auf den Typ des Steuerelements.
Automatische Bezeichnung gebundener Felder
Wenn wir ein Formular hingegen an eine Tabelle oder Abfrage binden und die Felder aus der Feldliste in den Formularentwurf ziehen, verwendet Access eine andere Namenskonvention. Nun erhalten die gebundenen Steuerelemente jeweils den Namen des Feldes, an das sie gebunden sind, zum Beispiel KundeID (siehe Bild 2).
Bild 2: Gebundene Steuerelemente erhalten den Namen des gebundenen Feldes.
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